„Abruzzo“ oder – “Kein Flop-Level im Oktober”
Zum zweiten meiner Artikel über Flop-Level des vergangenen Monats (der erste war noch im alten Tomb Raider Blog erschienen), in denen ich die Produzenten dieser Fünfminuten-Werke anmahne, sich spätestens ab dem zweiten Level etwas mehr Mühe zu geben, gab es ja verschiedene Meinungen. Eine davon war, ich würde damit alle Anfänger entmutigen. Das sehe ich ganz anders. Ich glaube, dass auch die bescheidensten Aspiranten, wenn sie meinen Bericht gelesen und die Bilder dazu gesehen haben, sich im Gegenteil angespornt fühlen werden: „So etwas wie das, das kann sogar ich wesentlich besser!” Und dass sich arme Anfänger durch meinen Artikel vorgeführt fühlen könnten, glaube ich auch nicht. Wen es nicht beeindruckt, dass jeder seiner Level in Reviews verrissen wird, wird sich in meinem Artikel eher als Trash-Künstler gewürdigt fühlen.
Nun, im Oktober erschienen nur zwei schlechte neue Level eines Autors. An ihnen ist jedoch nichts Berichtenswertes, außer vielleicht, dass in der Readme-Datei des vierten Levels um Tipps zum Setzen von Finish-Triggern gebeten wird.
Ich habe im Oktober jedoch etwas viel besseres gefunden, über das ich schon immer am liebsten geschrieben habe – gute Level, die leider zu wenig Beachtung gefunden hatten, jedenfalls auf der Levelbase. Zur freundlichen Kenntnisnahme verweise ich auf meinen Bericht im alten Tomb Raider Blog über „Caverns of the Dead” von Michael Bender. Sollten unsere englischsprechenden Leser sich dafür interessieren, werde ich ihn gerne übersetzen.
Langer Rede kurzer Sinn – mein Level des Monats Oktober war „Abruzzo” von JoJo (Joel Dauvilliers).
Man könnte JoJo auch als einen der aufstrebendsten Autoren bezeichnen, dessen durch sorgfältige Arbeit weiterentwickelte Baukünste ich gerne verfolgt habe.











