Archiv für die Kategorie ‘Lara Croft’

Julfest und Xmas – Weihnachtsbräuche in Großbritannien


Croft Manor soll ja bekanntlich irgendwo im Vereinigten Königreich liegen. Und eine gewisse Lara Croft, unbestreitbare Herrin jenes wenig bescheidenen Anwesens, ist unbestätigten, aber auch nicht dementierten Gerüchten zufolge britische Staatsbürgerin. Und wie in den Jahren zuvor wird es auch in diesem Jahr Adventskalender mit den beliebten Advents-Weihnachts-Xmas-Leveln geben, in denen oben genannte Dame eine gewisse Rolle spielt.

Das sind gleich drei Gründe, um sich in der diesjährigen Vorweihnachtszeit ein wenig mit den Weihnachtsbräuchen in Großbritannien zu beschäftigen. Die Idee dazu hatte Spongebob ja bereits im vergangenen Jahr, doch weil sich das Thema als recht umfangreich erwies und meine freie Zeit mal wieder deutlich weniger umfangreich bemessen war, ist die Umsetzung der Idee einfach um ein Jahr verschoben worden. Kann man doch auch in einer Welt, in der es scheinbar immer weniger Verlässlichkeiten gibt, mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Weihnachten so bald wohl nicht aus dem Kalender unseres abendländischen Kulturkreises verschwinden wird – völlig egal, wie man persönlich dazu stehen mag.

Well, damit wären wir dann auch schon gleich beim Thema. Der eine oder die andere wird ja möglicherweise schon mal läuten gehört haben, dass dieses Weihnachtsfest, das mit dem Kindelein in der Grippe, mit Kuh und Schaf und Esel und Jungfrau-Mutter und Josef-Vater als Komparsen drumherum, dass also dieses Weihnachten gar keine Erfindung des Christentums ist, sondern schon ein paar Jahrhundertchen mehr auf dem Buckel hat. Womit ich gleich schon wieder weiter ausholen muss, denn die Ursprünge britischer Weihnachtsbräuche sind weniger auf den Inseln selbst, sondern vermutlich eher in Skandinavien zu finden, von wo sie u.a. von den Wikingern importiert worden sind. Der keltische Einfluss dürfte, wenigstens was diese Festivität angeht, von recht untergeordneter Bedeutung sein.
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The Guardian of Light – Alles über Lara


Vor ein paar Wochen hatte Keir Edmonds, Europe Community Manager bei Square Enix, in den Foren aufgerufen, Fragen zum Design des Lara Modells in Lara Croft and the Guardian of Light zu stellen und nun wurden die Antworten von Kam Yu, Senior Artist bei Crystal Dynamics, auf eine Auswahl dieser Fragen veröffentlicht. Natürlich wollen wir euch diese nicht vorenthalten… Viel Spaß beim Lesen!

NightWish: “Wie habt ihr Laras Aussehen seit Underworld verändert? Bist Du für die berühmten Oberschenkel verantwortlich?”

Kam: “Tatsächlich sind wir an das Projekt nicht mit der Absicht herangegangen, Laras Aussehen radikal zu verändern. Es ist uns in Underworld gelungen, einen Look einzuführen, der in anderen Spielen wie GoL verwendet werden kann. Allerdings mussten wir das Modell, die Texturen und Materialien etwas optimieren. Einige Verbesserungen, wie auch die Oberschenkel, wurden durchgeführt um ihr Aussehen und Auftreten im Spiel hervorzuheben. Ich persönlich mag die eher muskulären Oberschenkel lieber als die mageren!”

Lara Fan 4Life: “Warum habt ihr für GoL Laras Rucksack und Handschuhe entfernt, die bisher Bestandteil fast aller Lara Modelle waren?” 

Kam: “Das war eine sehr schwere Entscheidung für uns. Einerseits sind der Rucksack und die Handschuhe ein wesentlicher Teil von Laras Image. Aber wir mussten ein paar Kompromisse eingehen um ihre Sichtbarkeit im Spiel zu erhöhen. Da dieses Spiel mit einer isometrischen Kamera-Ansicht von oben arbeitet, wirkt Lara deutlich kleiner als in ihren Hauptspielen. Daher war ein etwas einfacherer, sauberer Umriss entscheidend dafür, dass sie sich vom Hintergrund abhebt. Abgesehen von Rucksack und Handschuhen hat Lara aber nach wie vor alle Accessoires, die man von ihr kennt.”
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The Art of Waiting


Ein Artikel unseres Partners tombraider-game.de erweckte meine Aufmerksamkeit. Es ging um ein Artbook mit einer Sammlung aller bisher erschienenen TR-Abenteuer. Limitierte Auflage, 568 (!) Seiten. Also nicht so ein kleines mageres Heftchen, wie es Underworld z. B. beilag. Der Verlag – Dream and Visions Press – wollte die zwei Bände eigentlich schon im Frühjahr 2009 herausbringen. Das klappte nicht – aber wie es schien, würde The Art of Tomb Raider jetzt kurz vor der Fertigstellung stehen.

72 EUR sollte es kosten, man konnte schon vorbestellen. Nach 2 Tagen inneren Ringens zwischen Neugier und Vernunft schickte ich meine Vorbestellung raus. Das war im Oktober 2009.

Eine Bestätigung bekam ich nie, was ich zuerst auf meine Hilflosigkeit im Umgang mit englischen Formularen und Kreditkarten-Angaben-in-die-richtigen-Felder-tippen schob. Bestimmt hatte ich mich vertippt. Eine Woche später kam dann die Kreditkarten-Abrechnung. Ok, keinen Pieps sagen, aber schonmal das Geld einziehen. Zwischen Erleichterung und Grummel ob dieser doch etwas einseitigen Korrespondenz wartete ich gespannt, was als nächstes passieren würde.
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Happy Birthday, liebe Lara!


Schon seit einer ganzen Weile hatten wir in unserem Redaktionsteam überlegt, wie wir dieses Jahr Laras Geburtstag feiern könnten. Zunächst dachten wir daran, ihr zum Valentinstag am selben Tag mal einen attraktiven Liebhaber zu besorgen. Leider hat sich aber unser Agent für erotische Lara-Connections von seiner Erkundungstour nach einem passenden Partner für sie noch nicht bei uns zurückgemeldet. Und da kam uns nun, wenn auch fast zu spät, in den Sinn, ihr zum Geburtstag mal besonders schöne Portraits ihrer selbst zu präsentieren.

lara1Also habe ich kurzfristig einen Aufruf in den „Small Talk“ des Levelbase Forums gesetzt, mit der Bitte um möglichst viele Geburtstagsbilder der vielen Lara-Fans. Die Zeit für eine Sammlung war sicher zu kurz angesetzt und im „Small Talk“-Unterforum vielleicht ungünstig platziert, denn der Aufruf wurde ganz schnell von einem Dutzend wichtigerer Dauer-Threads, wie „Low- und Highlights des Tages“, „Was hört Ihr gerade“, „Fotos von euren Haustieren (2)“, „Hitze oder Kälte und Schnee, wie geht’s Euch ?“, „Was kocht Ihr heute?“ und Ähnlichen überrollt und außer Sichtweite gedrängt.

Jedenfalls wurde meine Bitte um Spenden nur mit einem einzigen Bild erfüllt, das unüberraschenderweise von Eelkemama kam, die auf der Levelbase schon seit Langem immer wieder wegen ihres besonderen Gemeinschaftssinns aufgefallen ist. Sie überreicht Lara auf ihrem wirklich schönen Glückwunschbild sogar ein Geschenk – eine Ansicht von ihrem neuen, zweiten Level! Vielen Dank, liebe Elke!
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1001 private Projektionen – Jedem seine Lara


Eric Lindstrom, Creative Director bei Tomb Raider: Underworld, sinniert in seinem bislang einzigen Blogartikel über Lara Crofts Charakter. „Wer ist die wahre Lara Croft?“, lautet die Leitfrage. Von Anfang an habe Lara Croft dieselben Charaktereigenschaften besessen. Lindstrom zählt derlei vier: Charakterstärke, Furchtlosigkeit, Unabhängigkeit und Zielstrebigkeit. Charakteristisch findet er ferner ihre athletischen Fähigkeiten und die Tatsache, dass sie ihre Attraktivität nie als Waffe einsetzt. Die schöne Selbstbewusste habe das nicht nötig, weil sie so viele andere starke Attribute besitzt. Ihre Schönheit übrigens, die ist naturgegeben – die hat sie einfach. Und sie ist nichts, worüber Lara sich selbst definieren würde. Von all diesen Eigenschaften seien ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit am markantesten, vermutet Lindstrom. Sie seien auch das „Geheimnis ihres unsterblichen Reizes“, weil es Eigenschaften sind, die jeder Mensch bewundert.

Wenn Lara in allen Teilen ihrem Charakter treu geblieben ist, was hat sich dann an ihr verändert? An ihr nichts, so Lindstrom. Verändert hat sich die Wahrnehmung der Menschen. Für manche ein Star, für andere ein Anti-Held, weil Gräber plündern was Freches ist. Dazwischen gibt es wohl so viele Abstufungen, wie es Fans gibt. Jedem seine Lara.

Ich frage mich: Was macht Lara zum Elvis? Andere Helden, vor allem Spielhelden, sind längst nicht so vielseitig. Und wie kommt es, dass einige Fans seit der Markenübernahme durch Crystal Dynamics klagen “Das ist nicht mehr dieselbe Lara!” Wohl haben die neuen Macher Laras Persönlichkeit gut durchschaut und beteuern, dass sie Laras altbewährten Attributen – Stärke und Unabhängigkeit – treu geblieben seien. Die Frage ist also: Wieso nehmen wir die „neue Lara“ anders wahr? Ich denke, die Antwort ist auf beide Fragen gleich. Projektion heißt das Zauberwort.
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Frau Lara Croft und die Cyber Babes


Seit einiger Zeit geistert ein neues Phänomen durch meine virtuelle Welt, die ich rundherum um meine Tomb Raider-Lara beobachte. Stutzig wurde ich bei einem unserer Kalenderbilder mit der Underworld-Doppelgängerin, die als heißes Mädel bezeichnet wurde. Früher hätte man das Wort „heiß“ in diesem Zusammenhang als brünstig guckend oder sexuell bereitwillig verstanden, beim Anblick dieses Lara-Klons fiel mir jedoch nur der Ausdruck „hässlich-brutal vom Typ Comic-Gefängniswärterin“ ein. Einer unserer jung-alerten Übersetzer, der seine Schreiber-Finger mehr am Puls der Zeit hat als ich, wollte für die englische Version aus dem heißen Mädel ein hot babe machen. Das war mir damals zu herablassend machomäßig und ich habe mir in meiner Engstirnigkeit erlaubt, es vor dem Veröffentlichen weg zu editieren.

Seitdem fällt mir der Begriff immer häufiger auf. Wikipedia konnte mir nur eine Definition zu “Babe” geben: „Babe ist zumeist der umgangssprachliche Ausdruck für eine auf ihr Äußeres achtende jüngere Frau ähnlich dem Begriff Sexbombe…

Andere ernsthafte Autoren haben sich jedoch schon ab dem Jahr 2000 über dieses Phänomen Gedanken gemacht:
New Statesman – Cyberbabes kick ass into our lives
BBC News – Cyber Babes: A babe new world
Und auf High Beam Research findet man auch eine Menge englischsprachige Artikel zu dem Thema.
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