Julfest und Xmas – Weihnachtsbräuche in Großbritannien

Croft Manor soll ja bekanntlich irgendwo im Vereinigten Königreich liegen. Und eine gewisse Lara Croft, unbestreitbare Herrin jenes wenig bescheidenen Anwesens, ist unbestätigten, aber auch nicht dementierten Gerüchten zufolge britische Staatsbürgerin. Und wie in den Jahren zuvor wird es auch in diesem Jahr Adventskalender mit den beliebten Advents-Weihnachts-Xmas-Leveln geben, in denen oben genannte Dame eine gewisse Rolle spielt.
Das sind gleich drei Gründe, um sich in der diesjährigen Vorweihnachtszeit ein wenig mit den Weihnachtsbräuchen in Großbritannien zu beschäftigen. Die Idee dazu hatte Spongebob ja bereits im vergangenen Jahr, doch weil sich das Thema als recht umfangreich erwies und meine freie Zeit mal wieder deutlich weniger umfangreich bemessen war, ist die Umsetzung der Idee einfach um ein Jahr verschoben worden. Kann man doch auch in einer Welt, in der es scheinbar immer weniger Verlässlichkeiten gibt, mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Weihnachten so bald wohl nicht aus dem Kalender unseres abendländischen Kulturkreises verschwinden wird – völlig egal, wie man persönlich dazu stehen mag.
Well, damit wären wir dann auch schon gleich beim Thema. Der eine oder die andere wird ja möglicherweise schon mal läuten gehört haben, dass dieses Weihnachtsfest, das mit dem Kindelein in der Grippe, mit Kuh und Schaf und Esel und Jungfrau-Mutter und Josef-Vater als Komparsen drumherum, dass also dieses Weihnachten gar keine Erfindung des Christentums ist, sondern schon ein paar Jahrhundertchen mehr auf dem Buckel hat. Womit ich gleich schon wieder weiter ausholen muss, denn die Ursprünge britischer Weihnachtsbräuche sind weniger auf den Inseln selbst, sondern vermutlich eher in Skandinavien zu finden, von wo sie u.a. von den Wikingern importiert worden sind. Der keltische Einfluss dürfte, wenigstens was diese Festivität angeht, von recht untergeordneter Bedeutung sein.
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