Der persische Prinz erobert den Thron
Nach beinahe 10 Jahren unangefochter Herrschaft von Lara Croft: Tomb Raider erobert nun Jerry Bruckheimers Prince of Persia: The Sands of Time den Thron der erfolgreichsten Game-Verfilmungen. Der Streifen mit Jake Gyllenhaal und Gemma Arterton in den Hauptrollen spielte weltweit mehr als 295 Millionen US-Dollar ein (Lara Croft schaffte “nur” 275 Millionen US-Dollar). Vor allem international konnte der Film großen finanziellen Erfolg verbuchen und landete in vielen Ländern auf Platz 1 der Kino-Charts.
Thematisch befassen sich beide Filme mit dem nahezu unerschöpflichen Subjekt der Zeit. Ich habe beide gesehen und eins muss man den Helden lassen: In puncto Coolness, Schlagfertigkeit und akrobatischem Geschick stehen sie einander in nichts nach! Natürlich merkt man dem Prinzen die vorangeschrittene Tricktechnik einer Dekade an und das Doppelpack Dastan und die schöne Prinzessin Tamina sorgen für die obligatorische Portion Schlagabtausch und sexueller Spannung. Ich muss allerdings sagen, dass mir das Element der (Bruder-/Familien-)Ehre ein wenig ZU pathetisch dargestellt war – auch wenn es im Filmkontext zur Zeitepoche und Kultur passt.
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