Ihr Name ist Bond, Lara Bond.
Schon mal von Ian Livingstone gehört? Eine indische Gamer Seite (mit dem passenden Namen gamingindians.com) beschreibt ihn als “Father of Lara Croft” und nach Übernahme durch Square Enix ist er zum Life President von Eidos ernannt worden. Was das nun auch immer bedeutet. Jedenfalls ist er ganz schön wichtig und unsere indischen Freunde haben sich doch tatsächlich an einen Tisch mit ihm gesetzt und ganz viele Fragen gestellt.

Uns interessiert da ja vor allem, was er über unsere Heldin zu sagen hat. Die gute Nachricht: Das nächste Tomb Raider Spiel ist in Planung. Ganz toll soll es werden und quasi eine Neubelebung und bla bla bla. Trotzdem nett zu hören, dass sie neben Batman, Thief IV und Deus Ex3 auch unserer Lara gedenken. Ian zieht sogar Vergleiche zu James Bond und dass er ja auch eine Ikone ist, die sich nicht vom Sockel stoßen lässt, auch wenn mal ein schwächerer Film erscheint.
Und so bezeichnet er Angel of Darkness als “the dark point”, wobei doch die kürzlich im Zusammenhang der Übernahme erschienenen absoluten Verkaufszahlen aller Tomb Raider Spiele etwas ganz anderes zeigen. Hier sieht man nämlich, dass nicht das allseits verhasste Angel of Darkness das schwächste Spiel war, sondern Anniversary gefolgt von den Chronicles.
Aber so genau wollen wir es dann doch nicht nehmen und uns lieber an Ian’s Marketing-Aussagen weiden. Ich habe vor Jahren auch schon mal einen anderen Eidos-Menschen Lara mit Mickey Mouse vergleichen hören. Die Anlehnung an den zeitlosen 007 scheint da ein besserer Schachzug zu sein. Von beachtlichen Dingen orakelt Ian, die im neuen Tomb Raider 9 uns alle vor Verzückung ausrufen lassen soll: Lara, wir lieben dich so sehr!
Aber Ian, das machen wir doch jetzt schon zu Genüge! Danke jedenfalls an die indische Community, die uns diese erfreulichen Neuigkeiten serviert hat (und an Nick56, über dessen Bericht ich auf den Artikel aufmerksam geworden bin).







